Freitag, 2. oktober 2009
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21:53
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken....
Grad hats wieder herrlichen Mondschein. Immer wieder schaut die Mondin zwischen den Wolken durch und erhellt meinen leisen Weg durch die Nacht. Dunkel ists eigentlich nicht, aber still. Herrlich
still! Hier und da mal ein knacksen oder der Ruf eines Waldbewohners, ansonsten ist alles ruhig.
Ruhig wird man da auch selber. Ich gehe meine Wege entlang und genieße die Nachtluft.
Schließlich setze ich mich auf den Boden, auf Mutter Erde selbst und nehme Kontakt auf zur größten Kraft der Welt. Die Kraft der Natur durchströmt mich und ich schließe die Augen. Schon reise ich
in die andere Dimension. Tausche Wissen aus, erhalte meine Kraft und komme ganz zur Ruhe in mir. Danke, dass ich das kann.
Wenn ich die Augen öffne, wirkt die Nacht noch heller. Alles kann man sehen bei Mondschein - genau wie im Sonnenlicht - nur keine Farben. Alle Abstufungen von weiß über grau bis schwarz sind zu
sehen. Und ich werfe Schatten auf der Wiese.
So richtig zuhause fühle ich mich nur hier und, tja, irgendwann wird mein Wunsch wahr werden und ich wohne in einem kleinen Haus am Waldrand, mit schönen Garten, wo ich schon morgens früh und auch
spät nachts barfuss und unbeobachtet zuhause sein kann.
Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.
...Gute Nacht...