Dienstag, 4. august 2009
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10:13
Das Schnitterfest ist vorbei und heute morgen kam ich dazu, mir einen Strauß geschnittener Kornähren zu sammeln.
Diese werd ich halten, bis an Jule die Sonne wiedergeboren wird.
Viel Kraft hab ich heuer aus der Sonne gezogen. Viel Unterstützung hab ich durch den Sonnengott erfahren. Beweisbare, greifbare Unterstützung. Ihm meinen Dank, von ganzem Herzen.
Schwer war die Trennung zum Schnitterfest Lammas. Dank auch für das Märchen das mir die Natur zu Lammas schenkte, das mir hilft zu fühlen und zu verstehen, warum man manchmal auch liebgewonnenes
schneiden muss um eine Wiedergeburt zu ermöglichen, ein Weiterkommen.
Unglaublich, wie wundervoll Mutter Erde alles wachsen lässt in genialer Zusammenarbeit mit dem Sonnengott. Jeden Tag laufen und leben wir auf Ihr und jeden Tag schenkt Er und Licht und Kraft zu
leben. Wer kann nur übersehen, wie real und anfassbar diese Mächte sind???
Und was machen die Leute? Sie beten einen irrealen, unsichtbaren und unerreichbaren Gott im Himmel, weit von uns weg an. Sie danken nicht da wo das Leben herkommt, nein, sie danken einem
unbegreifbaren Wesen, das noch keiner gesehen hat und noch keiner angefasst hat.
Sie verfolgen und ächten sogar die, die sich dort bedanken - im Namen aller Menschen übrigens - wo all das Wunderbare nachweislich und wirklich herkommt. Bei der Erde und der Sonne. Als
Teufelswerk gilt es, die begreifbaren, lebensnahen und uns jeden Tag nährenden Kräfte zu ehren und zu lieben.
Wo sind wir nur hingekommen?
Und wann kommt ihr Leute zurück?
Zu Mutter Erde!